Kindheit und Jugend | 26.08.1993

30. Nach dem Tod

Ein einfaches, leicht verwittertes Grabkreuz aus Stein steht auf einem Friedhof. Im unscharfen Hintergrund sind ein weiteres Grabmal und ein kahler Baum zu erkennen.
Endlichkeit & Sehnsucht. (Bildquelle: Pexels)

 

Was bedeutet „zu leben“ für dich?
Für mich ist es nur eine Erfahrung
Im ewigen Dasein, sonst nichts.
Mann bleibt nicht immer jung,
Das ist gewiss.
Doch der Geist stirbt nie.
Der Körper ist eine Hülle, die man nicht vermisst.
Das ist des Daseins Ironie.
Nach dem Tod geht’s weiter,
Ich spüre es in mir.
Nun bin ich Seele nur, leider,
Und wäre gern bei dir.
In deinen Armen, meine Liebe,
Läge ich jetzt gern.
Du siehst nicht, wie ich vor die knie,
In meiner Hand für dich ein Stern.

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