Leben und Werden | 06.12.1996

98 Zerstörte Welt

Eine verlassene Großstadt mit zerstörten Hochhäusern, verrosteten Fahrzeugwracks und überwucherten Straßen. Im Vordergrund liegen ein ausgebranntes Auto und ein halb versunkenes Boot, während einzelne Taxis zwischen den Ruinen stehen. Die Szene vermittelt den Eindruck einer verlassenen Welt nach einer apokalyptischen Katastrophe.
Apokalypse. (Bildquelle: Pixabay)

 

Gefangene Herzen, rot und wunderschön,
Vergessene Schmerzen, die Tage vergeh’n.
Endlose Suche, Nacht ohne Tag.
Eroberte Seelen, ein Schicksalsschlag.
Enthauptete Leiber, schreiende Kinder,
Verlassene Welt, verstorben die Begründer.
Verseuchte Gewässer, verlassene Städte,
Vernichtete Felder, zerstörte Geräte,
Vergewaltigte Frauen, verstümmelte Männer,
Angst in den Gassen.
Nie mehr ein morgendliches Dämmern.
Verkaufte Welt, verratener Geist,
Gestohlene Herzen, die Landschaft verwaist.
Vorbei alle Not, die Erde im Sterben,
Tot ist die Liebe, es gibt keine Erben.
Die Herzen verbluten, die Sonne verlischt,
Nichts kehrt zurück zum Guten, das Leben vergisst …
Am Ende die Welt, sie liegt in Scherben,
Keine Hilfe mehr, nur noch leises Sterben.

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