Leben und Werden | 26.03.1996

61. Rache

Ein Junge in verwahrloster Kleidung rennt in der Nacht einen steinigen Weg entlang, fort von einem düsteren Haus, in dem ein Licht brennt.
Ob die Flucht noch hilft? (Bildquelle: KI - Grok2)

 

Die Blume schaut mich fragend an,
Das Haus will mich verschlingen,
Doch ich kann im letzten Moment entrinnen.
Die Sterne funkeln mich böse an.
Was habe ich getan? Was wollt ihr von mir?
Sie sagen nichts und schlagen auf mich ein, wie ein wildes Tier.
Ich renne, so schnell ich nur kann,
Doch die Bäume und Sträucher halten mich fest.
Eisenstangen geben mir den Rest.
Ich weiß nicht, wie es begann,
Denn die Dinge laufen verkehrt.
Nie hatten sie sich beschwert,
Heute kämpfen sie Ding gegen Mann.

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