Leben und Werden | 19.03.1996

50. Dunkle Augenblicke

Spinnweben und krabbelnde Tiere bedecken eine düstere Küste. Im Hintergrund treiben Segelschiffe auf einem stürmischen Meer unter einem bedrohlichen Himmel.
Dunkle Träume werden zu greifbaren Bildern. (Bildquelle: KI – Grok2)

 

Ein Nebelschleier sitzt in meinem Kopf
Und verklärt meinen Verstand.
Spinnennetze kleben hier und dort,
Die Augen tun nicht wie verlangt.
Der Körper, er verkommt,
Weil ihn ein riesiges Loch verschlang.

Ein Herz liegt traurig und einsam da,
Es weint und will die Welt verlassen.
Es hüpft entlang ‘nen schmalen Pfad,
Niemand kann es fassen.
Es streift durch den dunklen Wald
Und wird verschlungen von düsteren Massen.

Grau leuchtet die Nacht,
Blut spritzt aus den Pflanzen.
Grün stinkt das tiefe Dach,
Die Schaben und die Ratten tanzen.
Die Erde wölbt sich, sie wird flach,
Schiffe stürzen vom Rande und zerplatzen.

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