Leben und Werden | 18.03.1996

47. Kommen und gehen

Ein Junge geht aus einer zerstörten Stadt auf den Betrachter zu. Kleine grüne Pflanzen wachsen auf dem kargen Boden.
Untergang und Hoffnung. (Bildquelle: KI - Grok2)

 

Der Regen kommt, die Kälte geht,
Die graue Welt wird wieder grün.
Bald scheint die Sonne wieder,
Die Wärme und Freude bringt.

Das Ende kommt, der Frieden geht,
Gewalt zeichnet die junge Menschheit.
Bald wird die Erde grau sein.
Der Mensch versteckt sich vor sich selbst.

Die Liebe kommt, die Trauer geht,
Es ist Zeit, sie zu erwidern.
Bald werd’ ich wieder glücklich sein.
Es verschwindet die Einsamkeit.

Das Böse kommt, das Gute geht,
Hass und Angst seh ich in den Gesichter.
Die Städte liegen schwarz in der Nacht.
Mord gehört zum Alltag.

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