Erwachsen? | 11.12.1997

37. Wahn – Traum – Wahn

In einer düsteren Traumwelt blickt ein Mann in einen Spiegel und sieht dort eine unheimliche Fratze.
Kann ich dem Albtraum entrinnen? (Bildquelle: KI - ChatGPT)

 

Das Leben geträumt,
Die Sinne erahnt,
Mit Schrecken erwacht,
Sofort hellwach.
Von Straßen die Bäume umsäumt,
Tiere haben sich Wege gebahnt.
Entartete Welt,
Nichts wie es war.
Durch Angst entstanden,
Vor kämpfenden Banden.
Gewohntes zerfällt,
Schätze sind rar.
Träume verwirrt,
Qual ohne Ende.
Ich stehe vor mir,
Sehe das Tier.
Durch mein Gehirn ein Gedanke schwirrt,
Vergessenes Dasein ohne Wende.